Wikimedia Chapter Meeting - Day 1
Ein fantastischer Sonnentag in Berlin, und rund 60 Chapter-Mitglieder
aus aller Welt - von Brasilien über New York bis Indonesien und Israel
- treffen sich im 20. Stockwerk der T-Labs am Ernst-Reuter-Platz. Für
Wikimedia Deutschland sind Lyzzy und Jenny, unsere frischgebackene
Beisitzerin als Vertreterinnen dabei, Sebastian begrüßte die
Teilnehmer und bleibt ansonsten mit seinem Organisationsteam im
Hintergrund. Nachdem sich die Chapter alle einzeln mit kurzen
„Lightning talks“ vorgestellt hatten, die nicht mehr als 5 Minuten
dauern sollten (was natürlich nicht immer klappte, aber die
Niederländer schafften es unter einer Minute), ging's an die Arbeit.
Zwei externe Moderatorinnen hielten den internationalen Flohzirkus in
Schach: sie führen klare Diskussionsregeln ein und sorgten dafür, daß
Ergebnisse auf den Punkt gebracht werden. Ich pendele mit der Kamera
zwischen den Workshops hin und her, die sich in der ersten Runde um
Fundraising und die Beziehungen zwischen den einzelnen Chaptern
drehten.
unterschiedlichen Ideen und Vorstellungen der Leute unter einen Hut zu
bringen, andererseits aber die Themen und Probleme gar nicht so weit
auseinander liegen. Und natürlich finden die wichtigsten und
intensivsten Gespräche im Korridor zwischen den einzelnen Sessions
statt, mit handgemalten Skizzen (zur Übernahme der Weltherrschaft
natürlich) auf Servietten und in buntem, holprigen, lustigem und ab
und zu auch mal perfektem Englisch. Am Nachmittag gab es den Marketing/Communikations-Workshop, an dem
auch unsere Presse-Catrin teilnahm, der andere Raum war mit
finanziellen Fragen in der Beziehung zwischen Foundation und Chapters
beschäftigt. Der Höhepunkt war sicher der Blick auf die Straße des 17.
Juni im Abendlicht sowie der Schokokuchen während der Kaffeepause ;-) Schon halbwegs erschlagen wechselten Lyzzy, Bence und Tomasz vom
ungarischen Chapter zusammen mit dem Hexer, der im Orgateam mithilft,
noch zu unseren Developern in die cbase. Dort war es schon recht
ruhig, und ich konnte endlich mal einen Hauch des berühmten
„Sommer-Feelings“ am Spreeufer vor der cbase erahnen.
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