don’t edit before breakfast.

elya + ray bloggen sich was zusammen. 
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Schnipsel – oder was von der wmcon bleibt

Unendlich viele Eindrücke, Gesichter, Namen (und ich hab sogar noch Gesichter im Kopf, wenn ich Namen wie Asaf Bartov oder Liam Wyatt höre!) – das kann man alles gar nicht zusammenfassen.

  • Liam aus Australien prägte den Satz „Was das Rote Kreuz für die Gesundheit ist, sind wir für das Wissen“. Ein Journalist, der die Augen und Ohren aufsperrte, schrieb heute in der Berliner Zeitung: „Der Vergleich wirkt im ersten Moment anmaßend. Aber bei genauerer Betrachtung ist man geneigt, der Kanadierin (er meint Sue Gardner, die den Vergleich aufgriff) Recht zu geben. Das Ziel, das Wissen der Menschheit für alle verfügbar zu machen, formuliert einen altruistischen Anspruch, der dem 21. Jahrhundert angemessen zu sein scheint.“
  • Die Schnapsidee des Free Travel Shirts (oder sollte ich sagen: die Open-Source-Bier-Idee?) kommt ins Rollen. Am Samstag wurden die beiden Shirts von Jimbo Wales signiert und sind nun unterwegs in die weite Welt: eins nach Israel, und eins nach Usbekistan, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Mal sehen, wann wir sie wiedersehen...
  • Samstagabend, cbase: die Küchentruppe um Ralf Roletschek und Reiner Zenz stockt unter Einsatz von Leib und Leben kurzfristig von 40 auf 120 Esser auf. Und es war sowas von lecker - sogar für diejenigen, die sich wie ich nicht artgerecht ernähren... ;-) (Dieses Zwiebel-Rosinen-Mischmasch muß ich unbedingt nachkochen)
  • Was Daniel in seinem Wrap-Up am Sonntagmorgen in einem möglicherweise untergegangenem Satz erwähnte: Die Nerds in der cbase wären ohne Henriette mal wieder völlig verloren gewesen. Jeder Workshop braucht eine Mama...
  • Apropos Party: sowas von harmonisch, freundlich, intensiv – nur die DJs tun mir immer so leid, ich erlebe das nicht mehr, daß Wikipedianer wirklich mal ans Tanzen kommen.
  • „Wenn Du nach Argentinien fliegst, unbedingt in Sao Paolo zwischenlanden und mich besuchen! OK, see you in Sao Paolo :-)
  • Wie hieß nochmal das unübersetzbare brasilianisch-portugiesische Wort für „unentgeltliche Gemeinschaftsarbeit“?
  • Ein neuer Stammtisch: Wikipedia:ICE570. Jaja, schon richtig verstanden. ICE570.
  • Mathias hatte endlich mal eine Canon 5D Mark II mit einem 70-200/Blende 2.8 in der Hand. Die Begeisterung muß die Freude über die Bundesarchiv-Bilder noch übertroffen haben, dem Gesicht nach zu urteilen...
  • Endlich mal Benutzer:Jan eissfeldt live getroffen. Wenn ich mal einen Coach brauche, weiß ich, zu wem ich gehe ;-)
  • Arne Klempert is back - oder war er je weg?
  • Es soll ein neues Wikipedia-Paar geben. Aber ich hab nix gesagt!
(elya, die olle Tratschtante)


                 

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Wikimedia Chapter Meeting - Day 1

Ein fantastischer Sonnentag in Berlin, und rund 60 Chapter-Mitglieder
aus aller Welt - von Brasilien über New York bis Indonesien und Israel
- treffen sich im 20. Stockwerk der T-Labs am Ernst-Reuter-Platz. Für
Wikimedia Deutschland sind Lyzzy und Jenny, unsere frischgebackene
Beisitzerin als Vertreterinnen dabei, Sebastian begrüßte die
Teilnehmer und bleibt ansonsten mit seinem Organisationsteam im
Hintergrund. Nachdem sich die Chapter alle einzeln mit kurzen
„Lightning talks“ vorgestellt hatten, die nicht mehr als 5 Minuten
dauern sollten (was natürlich nicht immer klappte, aber die
Niederländer schafften es unter einer Minute), ging's an die Arbeit.
Zwei externe Moderatorinnen hielten den internationalen Flohzirkus in
Schach: sie führen klare Diskussionsregeln ein und sorgten dafür, daß
Ergebnisse auf den Punkt gebracht werden. Ich pendele mit der Kamera
zwischen den Workshops hin und her, die sich in der ersten Runde um
Fundraising und die Beziehungen zwischen den einzelnen Chaptern
drehten.

 Ich habe den Eindruck, daß es einerseits schwierig ist, die soo
unterschiedlichen Ideen und Vorstellungen der Leute unter einen Hut zu
bringen, andererseits aber die Themen und Probleme gar nicht so weit
auseinander liegen. Und natürlich finden die wichtigsten und
intensivsten Gespräche im Korridor zwischen den einzelnen Sessions
statt, mit handgemalten Skizzen (zur Übernahme der Weltherrschaft
natürlich) auf Servietten und in buntem, holprigen, lustigem und ab
und zu auch mal perfektem Englisch.

 Am Nachmittag gab es den Marketing/Communikations-Workshop, an dem
auch unsere Presse-Catrin teilnahm, der andere Raum war mit
finanziellen Fragen in der Beziehung zwischen Foundation und Chapters
beschäftigt. Der Höhepunkt war sicher der Blick auf die Straße des 17.
Juni im Abendlicht sowie der Schokokuchen während der Kaffeepause ;-)

 Schon halbwegs erschlagen wechselten Lyzzy, Bence und Tomasz vom
ungarischen Chapter zusammen mit dem Hexer, der im Orgateam mithilft,
noch zu unseren Developern in die cbase. Dort war es schon recht
ruhig, und ich konnte endlich mal einen Hauch des berühmten
„Sommer-Feelings“ am Spreeufer vor der cbase erahnen.

         

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Wikimedia Conference Berlin - Tag 0

Ein langer Tag geht zu Ende, dabei hat's noch nicht mal angefangen. Morgen gehen hier drei Veranstaltungen gleichzeitig los: ein internationales Wikimedia-Chapter-Treffen, die Mediawiki-Entwicklerkonferenz und schließlich trifft sich auch noch das Board der Foundation. Als wir heute mittag den ICE aus Köln verließen und die Geschäftsstelle Wikimedia e.V. besuchten, war dort entsprechendes Gewusel angesagt - Brianna von Wikimedia Australien und ein bekanntes Gesicht vom serbischen Wikimedia-Chapter saßen schon herum, und wir verzogen uns bald wieder (jetzt habe ich endlich mal die Geschäftsstelle gesehen, wow).

Die Sonne in Berlin genossen und abends ein "kleines" Abendessen beim Griechen, wer Lust hatte – sehr witzig: Als wir gegen 20 Uhr eintrafen, waren 5 große Tische Multikultiwikipedianisch besetzt und wir fädelten uns so grade noch auf zwei einzelne freie Plätze. So hatte ich den ganzen Abend das Vergnügen mit drei Kollegen vom polnischen Chapter, mit denen ich mich rege austauschen konnte - von der Wikimania-Bewerbung (Gdansk) über Erfahrungen im Schiedsgericht (8 von 10 Fällen im polnischen Arbcom drehten sich um Konflikte im Themenbereich „gay rights“), NPOV bei historischen und Herzblut-Themen, Benutzern, die haarscharf an den Regeln bleiben und trotzdem irgendwie... man sieht, es geht überall gleich zu ;-) und wir konnten uns kaum trennen.

Viele Gesichter rauschten rein, die ich gerne wiedergesehen habe: Frank Schulenburg, Arne, Delphine, Dror aus Israel, Manuel (root), Florence... ich freu mich auf meinen Fotojob morgen, den anderen stehen zwei Tage mit sehr vollgepacktem Konferenzprogramm bevor.

Jetzt aber erst mal eine Mütze Schlaf.

(elya)

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