don’t edit before breakfast.

elya + ray bloggen sich was zusammen.
December 15, 2008

Horst T. ist tot...

...und ich dachte als zweites: schade, wieder einer, den wir nicht mehr fotografieren können. Als drittes schaute ich in den Artikel und fand dieses Bundesarchiv-Bild von Engelbert Reineke aus dem Jahr 1971. Zugegeben, Inspektor Derrick ist sicher nicht der allerwichtigste Artikel, den es in Wikipedia zu bebildern gibt, aber es ist eins der vielen kleinen Mosaiksteinchen, die mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Danke, Mathias, Tim, Raymond, APPER, Düsentrieb und alle anderen, die sich in die Sache reingehängt haben und noch weiter reinhängen. 

(elya)

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December 14, 2008

Das Fundstück der Woche

Wie einige wissen, beschäftige ich mich seit einiger Zeit mit dem Aufräumen der People-Kategorie auf commons. Einerseits schön stupide, wenn man grade keinen Kopf für anderes hat, andererseits liest man die großartigsten unglaublichsten Geschichten. Eine, über den Chemiker George de Hevesy, geht so:

George de Hevesy style=Als während des Zweiten Weltkriegs deutsche Truppen die dänische Hauptstadt Kopenhagen im April 1940 besetzten, löste George de Hevesy die goldenen Nobelpreis-Medaillen der deutschen Physiker Max von Laue und James Franck in Königswasser auf, um sie so vor dem Zugriff durch die deutschen Besatzer zu schützen. Von Laue und Franck waren in Opposition zum Nationalsozialismus in Deutschland und hatten deshalb ihre Medaillen Niels Bohr anvertraut, um so eine Konfiszierung in Deutschland zu verhindern. Deutschen war das Annehmen oder Tragen des Nobelpreises verboten, nachdem der Nationalsozialismusgegner Carl von Ossietzky im Jahr 1935 den Friedensnobelpreis erhalten hatte. Nach Kriegsende extrahierte de Hevesy das im Königswasser versteckte Gold und übergab es der Königlichen Schwedischen Akademie der Wissenschaften, die daraus neue Medaillen herstellte und wieder an von Laue und Franck übergab.

Der Text wurde übrigens von einem anonymen Autor eingefügt und kurz darauf durch Benutzer:Drahreg01 mit dem Kommentar „solche Räuberpistolen müssen natürlich belegt werden“ mit einer sauberen Belegstelle bei nobelprize.org versehen. 

(elya)

 

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December 03, 2008

890.000 Dollar für Interface-Verbesserung

Eine gute Woche. Eben die Pressemitteilung der Foundation gelesen: Die Stanton Foundation, benannt nach dem CBS-Chef Fank Stanton, spendet 890.000 US-$ mit dem Zweck, die Benutzeroberfläche von Wikipedia für Neuautoren einfacher/zugänglicher zu machen. Ich bin begeistert - wer nämlich einmal außerhalb unseres sehr kleinen WP-Universums versucht hat, einem Newbie die Benutzung eines Wikis zu erklären, weiß, daß wir uns das mit dem "Wiki-wiki-ist-alles-doch-ganz-einfach" nur einbilden. Das war vielleicht 2003 mal so, ist jedoch lange Vergangenheit. Die Wikipedia-Oberfläche ist insgesamt unglaublich kompliziert geworden, wir haben uns eben nur daran gewöhnt.

Ideen, wie man sowas machen könnte, gehen mir schon lange durch den Kopf:

  • Usability-Studie eines unabhängigen Instituts/Uni
  • Umfrage in der Community
  • Projektteam bei der Foundation, Besetzung einer Jury mit Fachleuten und gewählten Community-Mitgliedern
  • Beschreibung der Anforderungen
  • Internationale Ausschreibung, z.B. an entsprechenden Hochschulen
  • ... usw.

Denn: es geht ja nicht nur ums Finden von Lösungen, sondern auch um die Akzeptanz unter den „Alt“-Benutzern, die jede noch so geringe Veränderung an „ihrem“ Interface seitenweise diskutieren müssen...

(elya)

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November 21, 2008

Wikipedia meets OpenStreetMap

Ich bin seit ca. einem Jahr auch schon für OpenStreetMap (OSM) aktiv. OSM ist ein Projekt zur Erstellung von Karten nach dem Wikiprinzip, die unter der Creative Commons-Lizenz CC-by-SA stehen.

Die Karten sind noch lange nicht vollständig, viele Städte Deutschlands sind aber schon recht ansehnlich.

Letzten Donnerstag gab es in Köln dann den ersten OSM-Stammtisch. Wikipedia-Urgestein Flacus, erst seit zwei Wochen auch bei OSM aktiv, hat ihn ins Leben gerufen.

Sechs OSMler und zwei Geographie-Studenten, die am nächsten Tag in einem Seminar über OSM berichten sollten, versammelten sich an einem Tisch. Obwohl W-Lan vorhanden war, blieben die Laptops weitestgehend geschlossen und die Kommunikation lief über das uralte, aber immer noch sehr effektive Sprachprotokoll VoiceOverAir. Es war spannend, sich mit Gleichgesinnten über Arbeitsmethoden zu unterhalten. Jeder hat so seine Spezialthemen: Radwege, Hochspannungsleitungen, Hausnummern, Feldwege, unentdecktes Land, Wege zwischen den Häusern ...

Für die hoffentlich nicht so ferne Zukunft ist es auch geplant, die OSM-Karten direkt in Wikipedia-Artikel einbinden zu können. Eine spezielle MediaWiki-Extension, die SlippyMap, gibt es schon und im kleinen Rahmen kann sie auch schon eingesetzt werden. Bevor jedoch das geballte Wikimedia-Universum die OSM-Hamster lahmlegt, müssen wir erst noch spezielle Cacheserver bereitstellen. Daran wird gearbeitet.

Wer es sich schonmal ansehen möchte: Kraft meiner Willkür als Betawiki-Serveradmin habe ich die Extension im Betawiki aktiviert: Kölner Dom. Voll dynamisch, ihr könnt mit der Maus die Karte verschieben, herein- und herauszoomen. Bei Aktualisierung der Kartendaten werden automatisch nach erfolgtem Rendern auch die Karten im Wiki aktualisiert angezeigt. Kein ständiger Upload neuer Grafikdateien mehr.

Freuen wir uns auf die Zukunft :-)

(Raymond)

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November 21, 2008

Wikipedia und Politiker

Heute hat mich das WDR Fernsehen für das Politmagazin Westpol in meiner Funktion als Wikipedia-Administrator interviewt. Schwerpunkt waren, nach der Causa Heilmann vom letzten Wochenende, Artikel über Politiker in der Wikipedia. Ob es Beschönigungen gäbe, oder mit Dreck geworfen werde. Was ich ja leider in beiden Fällen bestätigen musste :-(

Es wurde noch gefragt, was ich als Administrator dagegen machen würde, was ich persönlich davon halte usw.

Gedreht wurde im Cafe Franck in Köln (danke nochmals für deren Geduld mit dem WDR-Team). Für mich war es das erste Fernsehinterview überhaupt, ich bin echt gespannt, wie ich rüberkomme bzw. welchen Blödsinn ich erzählt habe. Sonntagabend, ab 19:30, könnt ihr mich dann hoffentlich sehen ...

(Raymond)

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November 20, 2008

Wer singe Püngel schnürt...

Weil mir grade so sentimental ist, Frank: 

Ich hätte echt gerne mit Dir die Nacht durch weitergesoffen. Aber Du bist ja auch künftig eigentlich nur einen Edit weit weg, da drüben, Wand an Wand mit Godwin's Law und Schrödingers Katze. 

Ich saach nit „Lebwohl“
dat Woot dat klingt wie Hohn
völlig hohl
Maach et joot.
(Trude Herr)

(elya)

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November 17, 2008

Workshop Köln: mein POV

Da ich vorher nix dazu gebloggt habe, weil ich Überfüllung befürchtete, heute meine kleine persönliche Rückschau auf den Wikipedia-Workshop Köln, der von Freitagnachmittag bis gestern Abend in den Clubräumen des Kölner Chaos Computer Clubs stattfand. 

Freitagabend war der Anreise gewidmet: war unser Stammtisch-Urgestein Loegge bereits als erster nachmittags an Ort und Stelle, reisten aus Berlin die letzten erst nach 22 Uhr an, einige schafften es sogar erst am Samstag. Einige taten sich schwer, die Clubräume zu finden, was auch damit zu tun hatte, daß es die berühmte Wikipedia-Flagge nicht mehr bis Köln geschafft hatte. Henriette in ihrer Eigenschaft als Community-Managerin hatte uns mit den Berlinern eine Ladung nigelnagelneue T-Shirts geschickt, mit denen dann eine kleinen Modenschau stattfand: Rot-Gelb-Blau mit unterschiedlich attraktiven Sprüchen standen zur Wahl. Recht unterschiedlich auch die Bereitschaft der Anwesenden, mal eben vor der versammelten Community öffentlich das Shirt zu wechseln ;-) Diskussionen und Nerd-Modeberatung durch anwesende Frauen war inklusive („nein, Mathias, du brauchst wirklich kein XL“). 

Da unsere Übernachtungsgäste leider alle mehr oder weniger kurzfristig absagen mußten (diesmal kein Wodka mit Steschke, JC etc. :-(), konnte sich Schwarze Feder an der Luftmatratze und dem kleinsten Bad von Köln erfreuen.

Unsere Lieblingsbäckerin versorgte uns am Samstagmorgen mit 120 köstlichen Brötchen, und es ging zurück in den Club zum Frühstücken und an die Arbeit: Für die Vormittags-Arbeitsgruppe hatte Ziko ein paar Übungen zum verständlichen Schreiben vorbereitet, und wir kämpften dann wirklich fast eine Stunde um den Einleitungsabschnitt der Photosynthese; mir gefiel hier die sehr fruchtbare und intensive Zusammenarbeit von Geistes- und Naturwissenschaftlern. „Erklär's mir nochmal: was genau wird hier in was verwandelt? Ist der Sauerstoff nicht wichtiger als die Glucose, warum nicht? Was sind höhere Pflanzen? usw.“ – es wurde klar, wie schwierig es ist, die „richtigen“ Worte zu finden. Ein wichtiges Fazit war jedoch auch, daß man zielgruppengerechte Verstehbarkeit bei Spezialartikeln von allgemeiner Laienverständlichkeit unterscheiden muß. Bei hochtheoretischen Artikeln aus der Quantenmechanik darf man sicher mehr voraussetzen als bei der genannten Photosynthese, die auch von Schülern der Mittelstufe nachlesbar sein sollte. In einem bleibe ich jedoch trotzig: ich als klassische „OMA“ will auch in einem mathematischen Artikel wenigstens den ersten Satz verstehen: worum geht's, welches Gebiet, und wozu braucht man das? Anstrengend (die Luft wurde sehr dick...) aber produktiv. Und die neue Einleitung zur Photosynthese wurde auch nicht direkt revertiert ,-)

Anneke und Schwarze Feder hatten nachmittags ein paar Folien zum Stichwort „Nazipedia“ – gemeint ist der mögliche Einfluß rechtsextremer Kräfte auf Wikipedia-Artikel – vorbereitet und auch hier gab es eine lebhafte Diskussion. Kann man sich komplett auf unsere Richtlinien zu NPOV und reputablen Quellen verlassen und auf die Selbstheilungskraft des Wikiprinzips vertrauen? Oder gilt es, Kräfte, die nachweislich die Gesellschaft spalten und Minderheiten ausgrenzen wollen, aktiv auszugrenzen, damit (u.a.) nicht andere Gruppen (und Einzelpersonen, z.B. durch Zermürbung) dadurch ausgegrenzt werden und so der strukturelle Bias sich verschärft? Die Meinungen darüber gingen durchaus auseinander, aber es wurden Ideen, Anregungen und Literatur ausgetauscht. Im nachhinein betrachtet, hätte ich mir ein wenig mehr konkrete Beispiele für rechte Einflußnahme gewünscht, um ein mehr „Fleisch“ in die Diskussion zu bringen. 

Es war schon gegen 18 Uhr, als Lyzzy und Raymond noch erstaunlich viele Zuhörer zum Thema Support-Team hatten – Anfang nächsten Jahres soll es übrigens für Interessierte einen Schnupper-Workshop geben, wo man die Arbeit mal etwas intensiver kennenlernen kann. 

Trotz dicker Luft und einsetzender Müdigkeit ging es munter weiter. Höhepunkt des Abends das freie Vortragen von lyrischen und weniger lyrischen Texten von Sokrates über Schiller und Schwarze Feder bis Sido. Es war diese ganz besondere „Workshop“-Stimmung, die hier zum Tragen kam, die ich liebe, und deren Essenz man kaum beschreiben kann. Ein Ding daran ist vielleicht, daß sich Leute, die tagsüber noch Türen schlagen können oder sich in Diskussionen hart angehen, abends sehr persönlich gefärbte Texte vortragen und einander noch zuhören können. Wenn man drei Tage so eng aufeinanderhockt, verändert sich was (und das ist gut™ so!) 

Ja, und nach einer kurzen Nacht und ziemlich viel Sand in den Augen und einem Kratzen im Hals begann der Sonntag. Die auf zwei Stunden angesetzten Lightning Talks dehnten sich dann doch auf drei Stunden, währenddessen schon die ersten abreisen mußten.

Von der Zusammensetzung fand ich diesmal die vielen Sprachinteressierten sehr schön: Erdal von der kurdischen, Purodha von der ripuarischen, Ziko, maha, Piti... man hatte sich was zu sagen. Trotzdem auch eine Reihe von technischen Themen für unsere Nerds dabei ;-) 

Erdal grüßte uns alle von einem Bekannten aus dem Iran, der sehr begeistert von dem Gedanken war, daß sich Wikipedianer „einfach so“ ein Wochenende zum Arbeiten treffen können. Sowas sei in seiner Heimat undenkbar. Womit ich jetzt noch zum Thema Zensur und Grund- und Persönlichkeitsrechte kommen könnte, aber davon haben wir alle am Wochenende wohl genug gehört ,-) 

(elya)

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November 03, 2008

Betawiki erfolgreich

Ende Juli 2008 habe ich die deutsche Lokalisierung von MediaWiki in das Betawiki/Translatewiki übergeben und weitere Übersetzer für das Projekt gesucht.

GerardM schreibt heute in seinem Blog (On the monthly Betawiki ) , dass sich die Qualität der deutschen Lokalisierung seitdem verbessert hat. Darüber freue ich mich sehr und möchte mich an dieser Stelle auch bei allen anderen bedanken, die im Translatewiki mitwirken. Tolle Arbeit, Jungs und Mädels :-)

Raymond.

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October 30, 2008

Gebärdenschrift in Mediawiki

Gerard Meijssen berichtet in seinem Blog von der Einbindung von [[Gebärdenschrift]] (ausführlicher unter [[en:SignWriting]]) in MediaWiki. Stephen E. Slevinski hat in seinem SignPuddle-Wiki einen öffentlich zugänglichen Prototypen mit einem kleinen Satz Zeichen livegestellt. Ich kannte bisher diese Schrift nicht, mit er man wohl Gebärdensprache verschriftlichen kann, aber wenn ich an die Diskussionen über Verständlichkeit von Schriftsprache für Gehörlose denke, ist das sicher interessant. Allerdings weiß ich nicht, welche Relevanz diese Schrift in der hiesigen Gehörlosenwelt hat. 

Apropos der Einwand, den ich grade höre:Gehörlose können doch lesen?

(elya)

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October 26, 2008

SW-Finale in Wien

Wien, Nähe Südbahnhof. Es ist Sonntag, 7:41 mitteleuropäische
Winterzeit, und um mich herum in der Wohnung verteilt schläft sich ein
Teil der diesjährigen Schreibwettbewerbs-Jury noch aus. Die
herumliegenden Schmetterlings- und Käferbücher bieten mir keine sooo
spannende Lektüre, also schnappe ich mir das Netzkabel und werde dem
Motto dieses Blogs untreu (ich kann jetzt unmöglich die Espressomaschine
anschmeißen, die mich gestern über den Tag gerettet hat).

Es war ein langer, anstrengender, aber sehr konstruktiver Tag.
Freitagabend waren wir drei Kölner spätabends eingetrudelt und trafen
schon bei Bradypus fast alle auf ein Bier und seltsam bis lecker
aussehende „Käsekrainer“ zusammen. Am nächsten Morgen gings gleich nach
neun und ein paar Tassen Kaffee (Betonung in Wien unbedingt auf der
zweiten Silbe!) weiter.

Wie läuft eigentlich so eine Jurysitzung ab?

Acht Personen aus vier Themenbereichen hatten sich mehrere Wochen mit
insgesamt 94 Artikeln befaßt. Dabei lasen die Sektionsjuroren jeweils
alles aus ihrer Sektion und stellten ihre Spitzengruppe (4-5 Artikel)
vor gut einer Woche den anderen Sektionen vor, zunächst ohne Rangfolge
und Kommentar. Samstag morgen sollte also jeder die 19 Spitzenartikel
gelesen haben (Hausrotschwanz: Flughafen Düsseldorf, den Rest vom Klee
im Flugzeug...)

Nun galt es, aus den 19 die Gesamtsieger, maximal 10 Artikel
herauszufiltern. Dazu haben wir uns den ganzen Vormittag Zeit genommen
und jeden einzelnen Artikel 10-15 Minuten einzeln besprochen, wobei
jeder seine Notizen und Anmerkungen einbrachte. Einige kamen mit
ordentlichst abgehefteten Ausdrucken im dicken Leitzordner an, andere
hatten unglaublich viele Einzelheiten aus den Artikeln noch im Kopf. Ich
fand es sehr schön, daß trotz deutlich unterschiedlicher Temperamente am
Tisch alle zu Wort kamen und keine Sektion die andere dominierte. Schön
immer der recht stille Voyager, der sich zu Wort meldete, wenn alle
anderen durch waren: „ich hätte da noch zwei Anmerkungen…“ – und es gab
und gibt immer noch etwas zu sagen!

Gegen 13:30 waren wir soweit durch, daß wir eine klare Spitzengruppe
hatten, ein kräftiges Mittelfeld von potentiellen Nachrückern und einige
wenige, die deutlich aus der Spitzengruppe herausfielen, und nach dem
Mittagessen (Maroni-Palatschinken…) ging es an die Laudationes, die
Rangfolge und recht zügig die Spitzengruppen der einzelnen Sektionen, zu
denen sich die Jurorenpaare noch einmal einzeln zurückzogen. Das
Ergebnis ist natürlich schon längst auf [[WP:SW]] zu finden.

Es gab schließlich nur eine wirklich langwierige Diskussion zu einer
schwierigen Frage: Mit welchem kreativen Zusammenfassungskommentar
können wir den vom letzten Mal („weißer Rauch“) toppen?

Der Kubb
Kreativ wurden wir erst wieder mit der Gestaltung des Kubbkönigs, bei
dem uns die vier Siegerartikel mit Bildmotiven zur Seite standen. Fotos
folgen demnächst auf Benutzer:Achim Raschka/SW-Kubb.

Wir hinterließen ein Schlachtfeld von ausrangierten Artikelausdrucken
als Unterlagen für Kubb-Farbschmierereien, leeren Saftpackungen und
Kaffeetassen und schlugen uns Richtung Westbahnhof zum Stammtisch durch,
wo der Abend in überraschend großer Runde sehr angenehm ausklang. Für
mich Namen- und Gesichter-Chaot mal repetieren, mit wem ich mehr als
einen Handschlag ausgetauscht habe... Otto Normalverbraucher saß zwei
weiter rechts neben mir. Hubertl, geht Montag mit mir in die
Nationalbibliothek. Bernhard Wallisch, Ägyptologie als Thema, gegenüber
saß Robert Sch... und direkt rechts von mir El bes von der bairischen
WP. Griensteindl Hela noch, die einzige Frau in der Runde. Viele andere
noch dabei, angenehme und lustige Gesellschaft und ein langer Abend...

Sonntag, 8:23. So langsam krieg ich BrötchenSemmelhunger.
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